Willkommen auf dsi-astronomie.de

Willkommen auf dsi-astronomie.de. Auf diesem Blog möchten wir Ihnen das spannende Thema Deep Space Fotografie vorstellen. Das Fotografieren der tiefen des fast unendlichen Weltalls ist heutzutage nicht mehr den großen Teleskopen der NASA vorbehalten. Auch für den Privatgebraucht gibt es tolle Lösungen, mit denen jedermann wunderschöne Fotos von Galaxien und Sternbildern anfertigen kann. Um dieses Thema soll es also in diesem Blog gehen. Wir möchten Ihnen die Deep Space Fotografie erklären, Ihnen Kameras für den Heimgebrauch vorstellen und ein paar tolle Fotos zeigen, die auch Sie ihn ähnlicher Qualität mit dem richtigen Equipment Zuhause knipsen können.

Was ist Deep Sky-Fotografie?

Deep Sky bezeichnet den Bereich des Weltraumes, der nicht zu unserem Sonnensystem gehört. Typische Objekte sind also Sterne, Nebel, Galaxien, Sternhafen und Quasare. Viele dieser Objekte sind so groß und hell, dass eine herkömmliche Fotoausrüstung ausreichet, um sie aufzunehmen. Beliebte Fotografien von Sternstrichspuren oder auch Sternbildern zählen bereits zur Deep-Sky-Fotografie. Wesentlich aufwendiger zu fotografieren sind vor allem Quasare, die selbst in großen Teleskopen nur punktförmig erscheinen und ohne genaue Positionsangabe nicht identifiziert werden können.

Dunkler Himmel als Voraussetzung

Bei der Deep Sky-Fotografie ist einer der größten Herausforderungen, dass Fotografen einen sehr dunklen Himmel benötigen. Künstliche Lichtquellen oder beispielsweise ein vom Halbmond aufgehellter Himmel macht es unmöglich, schwache Sterne oder nebulöse Objekte zu fotografieren. Bei störenden Lichtquellen, die auch als Lichtverschmutzung bezeichnet werden, zeigt sich der Himmelshintergrund schmutzig grün bis blau oder grau.

Wer lichtschwache Objekte aufnehmen möchte, erreicht dies, in dem er die Optik dem Lauf des Objektes nach führt. Mehrere Stunden können hier notwendig sein. Dennoch gelingt es so, auch sehr lichtschwache Objekte heller als beim Blick durch das Objekt erkennen kann. Schon bei handelsüblichen Kameraobjektiven lassen sich nach wenigen Augenblicken Belichtungszeit schwächere Sterne erkennen, die mit bloßem Auge nicht mehr sichtbar sind. Der Film oder der Sensor speichert die auftreffenden Photonen bzw. die Prozesse, die sie auf dem Trägermaterial auslösen. Die langen Belichtungszeiten erfordern eine stabile Aufstellung und Versteifung der Kamera, die durch Montierung/Stativ und Teleskop erreicht werden kann.

Dunstschichten als Herausforderung

Das häufigste Problem sind allerdings die horizontalen Dunstschichten, die über zehn Grad über den Horizont reichen. Sie verschlechtern die Bildqualität erheblich.

Auch kristallklare Nächte sind unter den Deep Sky-Fotografen nicht all zu beliebt. Luftunruhe und flimmernde Sterne verringern die Auflösung der Fotografien und Sterne erscheinen unschärfer. Das schlechte Seeing beeinträchtigt Nebel und Galaxien als solche allerdings nicht.

Empfindlichkeit der Filme

Üblicherweise werden Deep Sky-Aufnahmen mit ISO-Werten zwischen 200 und 400 aufgenommen. Welche Filmempfindlichkeit für die Deep Sky Fotografie benötigt wird, hängt vor allem von der Helligkeit des Zielobjektes und der Lichtstärke der verwendeten Optik ab. Geringe ISO-Werte sind vorzuziehen. Sie liefern besser Ergebnisse, weil sie das Hintergrundrauschen minimieren (Digitalfotografie) oder schärfer und kontrastreicher sind (analoge Fotografie). Allerdings steigt auch die Gefahr, dass die Fotos durch Wind oder andere Erschütterungen verwackeln, da die Belichtungszeit zunimmt.